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Satzung Schützenverein Siegfried Nörting





SATZUNG DES SCHÜTZENVEREINS SIEGFRIED NÖRTING

IN ANLEHNUNG AN DIE MUSTERSATZUNG DES BSSB





§ 1Name und Sitz des Vereins

Der im Juni 1907 von sieben ehemaligen Soldaten der Königlich Bayrischen Armee gegründete Schützenverein erhielt den Namen „Siegfried“ und hat seinen Sitz in Nörting.
Die Anschrift des 1. Schützenmeisters ist auch zugleich die Anschrift des Vereins. Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Bayer. Sportschützenbundes e. V. und erkennt dessen Satzung an.Der Schützenverein Siegfried Nörting ist im Vereinsregister des Amtsgerichts München (Registergericht) unter der Nummer VR 120668 eingetragen.

§ 2

Zweck des Vereins

Der Verein will seine Mitglieder zu gemeinschaftlichen Schießübungen mit Sportwaffen vereinigen und das sportliche Schießen fördern und pflegen.

Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.



§ 3

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.



§ 4

Aufnahme von Mitgliedern

Mitglied kann nur sein, wer unbescholten ist. Mitglied kann nur werden, wer das 12. Lebensjahr vollendet hat.

Gesuche um Aufnahme sind schriftlich an das Schützenmeisteramt zu richten. Über die Aufnahme entscheidet der Vereinsausschuß. Ein zurückgewiesenes Aufnahmegesuch kann vor Ablauf eines Jahres nicht erneuert werden.

Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Ausschusses zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.



§ 5

Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

durch Austritt. Er kann jederzeit durch schriftliche Erklärung dem Schützenmeisteramt gegenüber erfolgen. Geschieht er nicht zum Ende eines Geschäftsjahres, hat das Mitglied die Beiträge und sonstigen Leistungen für das laufende Jahr voll zu entrichten.durch Ausschluss. Er kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegen die anerkannten sportlichen Regeln und grober Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins.
Der Ausschluß kann auch erfolgen bei einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Vergehens; er muß erfolgen bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens.

Über den Ausschluß entscheidet der Vereinsausschuß. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Das betroffene Mitglied kann gegen einen Ausschließungsbeschluß zur nächsten Mitgliederversammlung schriftlich Beschwerde einlegen.

Mit Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte. Geleistete Beiträge werden nicht zurückgewährt.



§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder
Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und von den Einrichtungen des Vereins Gebrauch zu machen.

Aktives Wahlrecht besteht ab dem 16. Lebensjahr.

Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein nach besten Kräften zu fördern und die von der Vereinsleitung erlassenen notwendigen Anordnungen, vor allem die zur Durchführung eines ordnungsgemäßen Schießbetriebs sowie jeweils im Interesse des Vereins gelegene Empfehlungen, zu befolgen.

Sportliches und ehrliches Verhalten beim Schießen ist wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft.

Die rechtzeitige Entrichtung des Jahresbeitrages gehört ebenfalls zu den Pflichten der Mitglieder.

Ehrenmitglieder genießen die Rechte der ordentlichen Mitglieder ohne deren Pflichten.



§ 7

Beiträge der Mitglieder

Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der ordentlichen Mitgliederversammlung jährlich festgelegt wird.



§ 8

Verwendung der Vereinsmittel

Alle Einnahmen des Vereins dienen zur Bestreitung des anfallenden Vereinsaufwandes. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus diesen Mitteln. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.



§ 9

Organe des Vereins, Vereinsleitung

Die Organe des Vereins sind:

das Schützenmeisteramt;der Vereinsausschuss;die Mitgliederversammlung.
Zu 1.:

Das Schützenmeisteramt besteht aus dem 1. Schützenmeister, 2. Schützenmeister, 1. Schatz- meister, 1. Schriftführer, 1. Sportleiter, 1. Jugendleiter und dem Leiter Gaststättenbetrieb.
Die beiden Schützenmeister sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen hat Einzelvertretungsbefugnis; die Vertretungsbefugnis des 2. Schützenmeisters wird im Innenverhältnis jedoch beschränkt auf den Fall der Verhinderung des 1. Schützenmeisters.

Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden mit einfacher Stimmenmehrheit in der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt und müssen volljährig sein. Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl im Amt. Der 1. und 2. Schützenmeister wird in geheimer Wahl gewählt. Die restlichen Mitglieder des Schützenmeisteramtes können, wenn die einfache Mehrheit der Mitgliederversammlung zustimmt, durch Handzeichen gewählt werden.

In seinen Sitzungen entscheidet das Schützenmeisteramt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Schützenmeisters. Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen.



Zu 2.:

Der Ausschuß besteht aus dem Schützenmeisteramt und fünf Beisitzern. Die Zahl der Beisitzer erhöht sich auf sieben, wenn der Verein mehr als 100 Mitglieder hat. Maßgebend ist der Mitgliederstand am Tage der Wahl.

Die Beisitzer werden auf die Dauer von 4 Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt.

Aufgabe des Ausschusses ist es, das Schützenmeisteramt in allen wichtigen Angelegenheiten zu beraten. Das Schützenmeisteramt ist an Beschlüsse des Ausschusses in den von der Satzung vorgesehenen Fällen (Aufnahme und Ausschluß von Vereinsmitgliedern) gebunden. Der Ausschuss wird durch den 1. bzw. 2. Schützenmeister einberufen. Dieser leitet auch die Sitzung. Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes haben bei den Ausschußsitzungen Sitz und Stimme. Über den Verlauf der Sitzung und gefaßte Beschlüsse ist Protokoll zu führen.

Sämtliche Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Lediglich der in Vereinsangelegenheiten entstehende personelle und sachliche Aufwand wird vom Verein getragen.



Zu 3.:

Die ordentliche Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Sie wird vom 1. Schützenmeister durch persönliches Anschreiben der Mitglieder unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen.

Die Einladung hat mindestens 15 Tage vorher zu erfolgen.

Die Tagesordnung erstreckt sich im Allgemeinen auf folgende Punkte:

Entgegennahme der Berichte des 1. Schützenmeisters über das abgelaufene Geschäftsjahr;des Schatzmeisters über die Jahresrechnung;der Rechnungsprüfer;des Sportwartes.Entlastung des SchützenmeisteramtesNach Ablauf der Wahlperiode Wahl der Mitglieder des Schützenmeisteramtes oder des Ausschusses. Wahl der Rechnungsprüfer.Genehmigung des Haushaltsvoranschlages und Festlegung des Jahresbeitrages.Satzungsänderungen.Verschiedenes.
Anträge müssen berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim 1. Schützenmeister eingereicht werden; spätere nur, wenn ¼ der Anwesenden das verlangt.



Die ordentliche Mitgliederversammlung entscheidet weiter über Beschwerden, die sich gegen die Geschäftsführung des Schützenmeisteramtes richten und über die Beschwerden eines Mitgliedes gegen einen Ausschließungsbeschluß.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie entscheidet mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei einer Satzungsänderung ist eine Dreiviertelmehrheit der Anwesenden erforderlich. Über den wesentlichen Verlauf der Versammlung und die gefassten Beschlüsse ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen, zu unterzeichnen und vom Versammlungsleiter gegenzuzeichnen.

Als Rechnungsprüfer wählt die ordentliche Mitgliederversammlung zwei mit dem Rechnungswesen vertraute Mitglieder auf die Dauer von 4 Jahren. Sie haben die Kassenführung und die Jahresrechnung aufgrund der Belege auf ihre Richtigkeit zu prüfen und hierüber schriftlich Bericht zu erstatten.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn besondere Gründe hierfür gegeben sind bzw. die Vereinsinteressen es erfordern, oder 1/3 der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes beim Schützenmeisteramt das Verlangen stellt.



§ 10

Auflösung des Vereins / Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke
Der Verein erlischt, wenn die Zahl seiner Mitglieder unter 5 herabsinkt.Der Verein kann durch Beschluß der eigens hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Viertel aller Mitglieder aufgelöst werden. Die Mitgliederversammlung wählt in einem derartigen Fall einen oder mehrere Liquidatoren.Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke des Vereins gilt für das nach Erfüllung der Verbindlichkeiten verbleibende Vereinsvermögen folgendes:Das verbleibende Vereinsvermögen fällt an die Gemeinde Kirchdorf a. d. Amper, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke, insbesondere wieder zur Förderung des Schießsports in Nörting zu verwenden hat.







Nörting, 21. Oktober 2011

Schützenverein Siegfried Nörting